WIllkommen auf Heimatverein-Marktoberdorf   Click to listen highlighted text! WIllkommen auf Heimatverein-Marktoberdorf Powered By GSpeech

Am 11.4.2018 versammelten sich die Mitglieder des Heimatvereins Marktoberdorf e.V. im Café Greinwald zur Jahreshauptversammlung mit anschließender Neuwahl. Dabei wurde über die vergangene und zukünftige Vereinsarbeit unter dem 2015 gewählten Vorstand berichtet.

Die neue Homepage ist nicht die einzige Neuerung des Vereins. Die Vorsitzende Angelika Gapp zählte in der Jahresversammlung im Rückblick auf die vergangene Vorstandsperiode eine ganze Reihe von Aktivitäten auf: Die Hoigärte wurden wieder belebt, zahlreiche Hochzeiten im Hartmannhaus betreut, während gleichzeitig von einer großen Gruppe Vereinsmitgliedern beim Räumen des Hauses angepackt wird. Ein Ferienfreizeitangebot für Kinder wird jährlich angeboten, während die Museumsaufsichten, der Heimatbrief und der Handarbeitstreff ortgeführt werden. Die Mitglieder konnten auf Ausflügen sowie bei verschiedenen Führungen in die regionale Heimatgeschichte eintauchen.

Kassiererin Andrea Busch berichtete von zahlreichen Projekten, welche der Verein in dieser Zeit finanziell mit unterstützt hat: Die Sanierung der Kindlekapelle und der Kapelle in Osterried, die Digitalisierung der Fischeriana, die Anschaffung von Kartons für die Kleiderlagerung des Heimatmuseums, das geplante Bunkermuseum und zuletzt die Sanierung des Grabsteins Anton Gschwender. Der Verein habe damit zwar mehr ausgegeben als eingenommen, stehe finanziell aber immer noch gut da. Dies habe auch die Kassenprüfung bestätigt.

Einstimmig entlasteten die anwesenden Mitglieder ihre Vorstandschaft und wählten sie ebenso einstimmig für eine weitere Wahlperiode wieder (Angelika Gapp (Vorsitzende), Hannelore Leonhart (zweite Vorsitzende), Matthias Kelz (Schriftführer), Andrea Busch (Kassierin)). Auch die Museumsbetreuer (Herbert Eigler für das Stadtmuseum, Klaus Rohde für das Hartmannhaus) nehmen ihre Aufgaben weiterhin wahr.

Josephine Berger, die städtische Museumsleiterin, informierte über das Hartmannhaus: Dieses sei mittlerweile so leergeräumt, dass es seit April für den regulären Besucherverkehr gesperrt ist. Wenn es endgültig ausgeräumt ist, kommen die Bauleute, um den Zustand des Gebäudes genau zu untersuchen. Ein Gutachten wird dann mehr Klarheit bringen, wie es mit dem Haus weitergeht. Klar ist bereits, dass die sogenannte „Lösche“ aus den Fehlböden entfernt wird, weil die als Wohnraum bei Mäusen sehr beliebt ist. Hochzeiten, Veranstaltungen wie die Museumsnacht (im Garten), Vorträge und Hoigärte können bis auf weiteres in dem Gebäude noch stattfinden, beruhigte sie.

Mit einem Vortrag über Hungersnöte in Oberdorf von Josephine Berger endete die gut besuchte Versammlung.

 

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