WIllkommen auf Heimatverein-Marktoberdorf   Click to listen highlighted text! WIllkommen auf Heimatverein-Marktoberdorf Powered By GSpeech

Am 16. Juli 2022 ist es wieder so weit: die städtischen Museen, das Künstlerhaus und die Stadtbücherei öffnen ab 16 Uhr ihre Pforten! Freuen Sie sich auf folgende Aktionen in den Museen!

Im Stadtmuseum

  • 16.30 Uhr Vortrag über die Buchel und die Lindenallee
  • 17.30 Uhr Vortrag über den Schlossbau
  • museumspädagogisches Angebot für Kinder

 

Im Hartmannhaus:

  • 16.00 Uhr bis 19.00 Uhr Gestalten von Landschaften in der Gartenwerkstatt für junge Landschaftsarchitekten
  • 20.00 Uhr Musik und Geschichte(n) im Bauerngarten mit Herbert Eigler und dem Bläserensemble Marktoberdorf

 

In der Bunkerausstellung:

  • 18.00 bis 20.00 Uhr Führung durch den Bunker

 

Informationen zu Künstlerhaus und Stadtbücherei finden Sie rechts unter dem Punkt "weiterlesen" →

Einen sehr interessanten Nachmittag durften kürzlich die Teilnehmer*innen an der Führung durch das Feuerwehrmuseum in Kaufbeuren erleben. Unter der Leitung von zwei sympathischen und kompetenten Führern ging es in Kleingruppen durch die Dauerausstellung sowie in die Sonderausstellung zum Thema "Zugunglück in Aitrang 1971". Die Sonderausstellung ist eine Kooperation des Feuerwehrmuseums und der Eisenbahnfreunde Kaufbeuren. So sollen die Helfer, die vor über fünfzig Jahren am Unglücksort waren, nochmals gewürdigt werden. In über 500 Stunden ehrenamtlicher Arbeit haben die Eisenbahnfreunde ein Diorama erstellt, welches die Unfallstelle und die Bergungsarbeiten abbildet. Zusätzlich wurden Zeitzeugen befragt, Archivmaterial ausgewertet und Ausstellungstücke aufgestöbert. Herr Klust von den Eisenbahnfreunden hat sehr detailiert und bestens informiert über die damaligen Ereignisse berichtet. Auch die Führung durch die Dauerausstellung war sehr kurzweilig und interessant. Ein Besuch, der sich auch mit Kindern und Enkeln auf jeden Fall lohnt!

Die Sonderausstellung wird noch bis Ende Oktober 2022 gezeigt, die Öffnungszeiten sind auf der Website des Feuerwehmuseums zu finden:

https://www.fwm-kf-oal.de/

https://www.eisenbahnfreunde-kf.de/

 

Ein munteres Häuflein von Helfern und Aufsichten des Heimatvereins Marktoberdorf sattelte an einem schönen Spätsommertag 2021 die Fahrräder. Der erste Besuch galt der inzwischen 50 Jahre alt gewordenen Kindle Kapelle im Ettwieser Wald. Sie wurde 1970 vom Oberdorfer Heimatverein erstellt. Erste Votivtafeln stammen aus dem Jahr 1696. Unter einer mächtigen Fichte, Landrichter Ludwig Wilhelm Fischer beschreibt sie 1855 als „die Schönste, die Mächtigste und Ehrwürdigste unter ihren Schwestern“ geschahen Wunder und Heilungen insbesondere bei Kindern. Auch heute ist das Kindle ein beliebter Ort der Stille, Ruhe und Besinnung. Davon zeugen viele Opferlichtlein und Kindersachen am Baumstamm.

Im Hardt, ein alter Oberdorfer Flurname nördlich der Kurfürstenallee, steht bereits seit ca. vier Jahrzehnten ein Feldkreuz. 1983 schnitzte Edi Baumgartner einen Christuskörper nach einem Vorbild der Schnitzschule Elbigenalp im Lechtal .Er erstellte ein großes Feldkreuz und nannte den Platz eine Oase der Stille und Einkehr. Der freie Blick über die Lindenallee in die Allgäuer Berge oder nach Westen, ein Sonnenaufgang mit wechselnden Wolkenfarben verschaffen zu allen Jahreszeiten Entspannung und Beruhigung.

Dem Heimatmuseum Marktoberdorf wurde ein wertvoller Schatz überlassen. Einen wunderbar erhaltenen Landauer (pferdegezogener viersitziger Wagen mit Kabine) aus der „guten alten Zeit“ zu Beginn des vorigen Jahrhunderts. Er verkörpert eine wertvolle lange Familientradition.

Bei schönstem Herbstwetter veranstaltete der Heimatverein am 4. September 2020 eine Fahrrad-Kapellenfahrt nach Leuterschach.

Eine Pestführung vom Hochwiesparkplatz zum Pestfriedhof veranstalteten die beiden städtischen Gästeführerinnen Christine Monzner-Marxer und Kerstin Waizenegger für die Mitglieder des Heimatvereins. Sie schlüpften in die Figuren von Magdalena, der Frau des Oberdorfer Baders und von Anna, der Tochter des Scharfrichters. So machten sie mit ihren interessierten Zuhörern einen Zeitsprung in das 17. Jahrhundert, als bei uns der 30-jährige Krieg wütete.

Am Sonntag, den 26. Januar 2020, lud der Heimatverein Marktoberdorf e.V. zu einem weiteren Hoigarte über einen der Marktoberdorfer Ortsteile ein. Im vollbesetzten Veranstaltungsraum des Benefiziatenhauses begaben sich die interessierten Zuhörer mit Afra Krumm, Ludwig Epple und Hans Kohl auf eine spannende Zeitreise der Geschichte „Lutterschachs“.

Kaum noch zu erkennen war die vom Efeu überwachsene Inschrift des Familiengrabes der ehrwürdigen und über die Grenzen Marktoberdorfs hinaus bekannten Kaufmannsfamilie mit dem wohlklingenden Namen Gulielminetti. Die Mitglieder des Heimatvereins Marktoberdorf e.V. haben es sich nun zur Aufgabe gemacht, den Grabstein, der sich nördlich der St.-Martin-Kirche auf dem alten Friedhofsteil befindet, von allerhand Gewächs zu befreien. In goldenen Lettern, erneut durch Firma Xaver Rieger, ist nun gut zu lesen, dass hier unter anderem Gaudenz (II.) (geb. 1840, verst. 1908) und Lina (geb. 1851, verst. 1922) Gulielminetti, Eltern von Anton, Josef, Xaver und Carl Gulielminetti, ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Anlässlich des 500. Todestages von Kaiser Maximilian I. lud der Heimatverein Marktoberdorf e.V. am 27. September 2019 seine Mitglieder zu einer Fahrt nach Füssen ein.

Einer Einladung der Marktoberdorfer Partnerstadt Waldmünchen anlässlich des Doppeljubiläums „70 Jahre Heimatfest“ und „70 Jahre Trenckfestspiele“ kamen am Wochenende vom 13. und 14. Juli 2019 einige Mitglieder des Heimatvereins Marktoberdorf e.V. nach.

Gewürzt mit Anekdoten erzählte Ottmar Schnitzer im Rahmen der Hoigarta-Abende des Heimatvereins vom Oberdorfer Landboten bis zur Allgäuer Zeitung über die Zeitung im Wandel der Zeit. Damit beleuchtete er nicht nur die Geschichte der Familie Schnitzer, sondern auch ein Stück interessanter Heimatgeschichte mit rasanter Technikentwicklung, dankte ihm Angelika Gapp, Vorsitzende des Heimatvereins. 

Im Marktoberdorfer Stadtmuseum zeugt eine runde Holzscheibe mit kleinem Span von einer längst vergangenen und fast vergessenen gemeindlichen Einrichtung: der Kirchenwache.

In einem zu Beginn des Jahres vom Bayerischen Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat und des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst ausgeschriebenen Wettbewerb wurden die bayerischen nichtstaatlichen Museen aufgerufen, Objekte und deren einzigartige Heimatgeschichten vorzustellen. Unter diesen Einsendungen wurden  „100 Heimatschätze“, regionaltypische Kleinode, die mit besonderen Bezügen zur bayerischen Heimat verbunden sind, auserwählt und am 13. Juli 2018 in der Allerheiligen-Hofkirche der Residenz München bekannt gegeben. Einer dieser „Heimatschätze“ befindet sich im Stadtmuseum Marktoberdorf: Die Fasnachtspuppe „Mühleisen Franz“.

Am 11.4.2018 versammelten sich die Mitglieder des Heimatvereins Marktoberdorf e.V. im Café Greinwald zur Jahreshauptversammlung mit anschließender Neuwahl. Dabei wurde über die vergangene und zukünftige Vereinsarbeit unter dem 2015 gewählten Vorstand berichtet.

Am 28.1.2018 konnten interessierte Besucher von Frau Emilie Eigler beim Hoigarte im Heimatmuseum spannendes "rund um den Schlossberg" erfahren. Gemeinsam erinnerte man sich beispielsweise an die ausgeklügelte Sitzordnung in der Kirche - dass Männer und Frauen getrennt saßen, die Plätze auf der vorderen Empore einst vermietet und mit Stöckchen abgesteckt waren und die hohe Beamtenschaft "im Chörchen" beim Altar Platz nehmen durfte. 

„Es ist fast wie damals.“, schmunzeln Diethild Fröschl und Rosemarie Zacherl. Zwischen 1983 und 1986 waren die beiden Mitglieder des Heimatvereins damit beschäftigt, das Heimatmuseum einzuräumen. Nun, über 30 Jahre später,  helfen sie beim Ausräumen mit.   

In den Genuss einer ganz besonderen Führung kam eine Gruppe des Heimatvereins am 31. Januar 2018: Ein P-Seminar des Gymnasiums ist dabei, eine Ausstellung über den ehemaligen Atombunker in der Rathaustiefgarage zu konzipieren. Ihr Lehrer Thorsten Krebs informierte die Gruppe vorab darüber, was da alles geplant ist.

Der Tagesausflug für die ehrenamtlichen Helfer des Heimatvereins Marktoberdorf führte 2017 ins Bauernhofmuseum Illerbeuren. Von einer recht kompetenten Führerin wurden wir durch die einzelnen Bauernhäuser geführt. Dabei erfuhren wir viel über die seinerzeitigen Lebensumstände von Mensch und Tier. Interessant waren auch die Erläuterungen zu einzelnen Redensarten, die auch heute noch gebraucht werden, deren Entstehen aber kaum noch jemandem bewusst ist. Dabei sind sie auf einzelne Sitten und Gewohnheiten unserer Vorfahren zurückzuführen. Anschließend war noch genügend Zeit, das große Außengelände auf eigene Faust zu erkunden, nochmals in der Töpferei vorbeizuschauen oder in Ruhe im angrenzenden Gasthof gemütlich Kaffee zu trinken.

Die Episoden, welche Xaver Huttner im Hoigarte des Heimatvereins aus seiner Kinderzeit berichtete, waren sehr eindrücklich. Sein Vater Georg Huttner, Gendarm in Stötten, stand den Nationalsozialisten kritisch gegenüber und war daher unerwünscht. Eines Nachts wurde er zu einem Brand am Auerberg gerufen. Als er am Brandort ankam, war dort alles ruhig. Dafür wurde vor der Wohnung der Huttners geschossen und die verängstigte Familie fürchtete voll Entsetzen, dass der Vater umgebracht wurde. Oder: Eine Handgranate wurde auf der Türschwelle eines Nazis abgelegt – eingefädelt von Nazis.

Bei Bilderbuchwetter veranstaltete der Heimatverein am dritten Adventssonntag seinen „Advent im Hartmannhaus“. Garten und Haus waren tief verschneit, zahlreiche Kerzen und Feuerschalen beleuchteten das Heimatmuseum stimmungsvoll. In der weihnachtlich geschmückten Stube wurde Weihnachtsschmuck gebastelt, den die Besucher gleich mitnehmen konnten. Museumsleiterin Josephine Berger las aus der Fischeriana über adventliches und weihnachtliches Brauchtum im alten Oberdorf vor.

Bei der Frühsommerexkursion des Heimatverein Marktoberdorf e.V. nach Füssen führte Herbert Wittmann 20 Vereinsmitglieder in die Arbeiten des in Sameister geborenen Füssener Baumeisters Johann Jakob Herkomer ein.

Im September 2016 veranstaltete der Heimatverein erstmals eine kleine Feier zum Weltkindertag, zu dem Kinder und ihre Eltern herzlich eingeladen waren. Es wurde gemeinsam gesungen und gebetet und an die Kinderrechte erinnert. Hannelore und Herbert Leonhart vom Heimatverein und Diakon Elmar Schmid gingen mit den etwa 25 Teilnehmern vom Parkplatz des Waldkindergartens beim Ettwieser Weiher hinauf zur Kindle-Kapelle.

Jahrhundertelang wurde vergeblich versucht, in Bayern Maulbeerbäume heimisch zu machen. Nicht zuletzt um Seidenraupen, die Raupen des Seidenspinner-Schmetterlings, zu züchten. Auch im damaligen Markt Oberdorf wurden Anfang des 19. Jahrhunderts auf Anordnung der Regierung am Schlossberg, entlang des Weges vom Mesnerhaus bis zur Villa Seelos, Maulbeerbäume gepflanzt. Von den sechs Arten die es gibt, wurden hier jedoch der rote und der Moretti-Maulbeerbaum mit süßen Früchten bevorzugt, während sich nur der weiße Maulbeerbaum zur Zucht von Seidenraupen eignet. 

Mit einem großen Fest gedachten Stadt und Heimatverein unter der Mitwirkung von Kolpingfamilie, Stadtkapelle, Kirche und Musikakademie gemeinsam des Clemens Wenzeslaus, Erzbischof und Kurfürst von Trier und Fürstbischof von Augsburg, dessen Todestag sich am 27. Juli 2012 zum 200. Mal jährte.

Friday the 1st. - Joomla Templates
Click to listen highlighted text! Powered By GSpeech